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Mediterraner Nudelsalat

Mediterraner Nudelsalat mit Ölbasis, Oliven, Tomaten und Feta – frisch, leicht und perfekt für unterwegs.

Nudeln.net Redaktion · 11.09.2026
4
Portionen
20 min
Vorbereitung
12 min
Kochzeit
32 min
Gesamt
einfach
Level

Dieser mediterrane Nudelsalat verzichtet bewusst auf Mayonnaise und setzt stattdessen auf eine aromatische Olivenöl-Vinaigrette – leichter, hitzebeständiger und geschmacklich vielschichtiger. Die Zutaten rund ums Mittelmeer machen ihn zum idealen Begleiter für Picknick, Büro oder Grillabend.

In 9 Schritten

Zubereitung


  1. Reichlich Wasser mit 1 EL Salz zum Kochen bringen und die Farfalle nach Packungsangabe bissfest al dente kochen – sie sollen nach dem Ziehen noch etwas Biss haben.
  2. Nudeln abgießen, kurz mit kaltem Wasser abschrecken, gut abtropfen lassen und sofort mit 2 EL Olivenöl vermengen, damit sie nicht zusammenkleben.
  3. Für die Vinaigrette Knoblauch fein reiben und mit dem restlichen Olivenöl, Rotweinessig, Dijon-Senf, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel zu einer homogenen Marinade verrühren.
  4. Kirschtomaten halbieren, Paprika in kleine Würfel schneiden, Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und Sonnengetrocknete Tomaten grob hacken.
  5. Kalamata-Oliven abtropfen lassen und nach Belieben halbieren, Feta in Würfel von etwa 1 cm schneiden.
  6. Die abgekühlten Nudeln mit der Vinaigrette vermengen, dann Kirschtomaten, Paprika, Frühlingszwiebeln, sonnengetrocknete Tomaten und Oliven unterheben.
  7. Feta-Würfel vorsichtig unterheben, damit sie nicht zerbröseln, und den Salat mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Den Nudelsalat abgedeckt mindestens 30 Minuten, idealerweise 2 Stunden, im Kühlschrank ziehen lassen.
  9. Vor dem Servieren nochmals abschmecken, bei Bedarf einen Schuss frisches Olivenöl hinzufügen und erst jetzt frische Basilikum-Blätter unterheben.

Hintergründe & Tipps


Herkunft und Tradition

Nudelsalat in seiner heutigen Form ist keine genuin italienische Erfindung, sondern eine nordeuropäische Adaption der italienischen pasta fredda – kalter Pasta, die im Sommer in ganz Süditalien verbreitet ist. Dort wird gekochte Pasta selbstverständlich mit Olivenöl, frischen Tomaten, Basilikum und etwas Knoblauch angemacht und kühl serviert. Die typisch deutsche Variante mit Mayonnaise und Erbsen ist dagegen eine eigenständige Tradition, die mit mediterraner Küche wenig gemein hat. Dieser Salat greift bewusst auf die pasta fredda-Philosophie zurück.

Wissenswertes zu den Zutaten

Entscheidend für den Erfolg ist die Qualität des Olivenöls: Ein gutes Olivenöl extra vergine mit fruchtigen und leicht bitteren Noten trägt den gesamten Salat. Kalamata-Oliven sind gegenüber grünen Oliven geschmacklich intensiver und salziger – wer es milder mag, kann auf entsteinte grüne Oliven ausweichen. Feta sollte aus Schafsmilch stammen (geschützte Ursprungsbezeichnung aus Griechenland), da er deutlich würziger und aromatischer ist als Imitationen. Sonnengetrocknete Tomaten in Öl liefern eine konzentrierte Umami-Tiefe, die frische Tomaten allein nicht erreichen.

Die Zieh- und Standzeit ist entscheidend

Der größte Fehler bei Nudelsalaten ist das sofortige Servieren. Mindestens 30 Minuten Ziehzeit im Kühlschrank – besser 2 Stunden – lassen die Nudeln die Vinaigrette vollständig aufnehmen. Vor dem Servieren unbedingt nochmals abschmecken und bei Bedarf einen Schuss frisches Olivenöl hinzufügen, da Nudeln die Marinade stark absorbieren. Frische Kräuter wie Basilikum oder Petersilie erst kurz vor dem Servieren unterheben, damit sie nicht braun werden.

Transport und Serviervorschläge

Dank der Ölbasis ist dieser Nudelsalat deutlich transportfreundlicher als mayonnaisebasierte Varianten: Er verträgt Wärme weit besser und bleibt mehrere Stunden stabil. Für den Transport in einer gut verschließbaren Box empfiehlt sich ein separates kleines Gefäß mit frischen Kräutern und etwas extra Olivenöl – so bleibt alles knackig. Weitere Tipps für den optimalen Picknick-Transport findet ihr auf picknicken.net. Als Hauptgericht reicht der Salat für 4 Personen, als Beilage zum Grillen für 6 bis 8 Portionen.

Häufige Fehler

Nudeln niemals zu weich kochen – al dente ist hier noch wichtiger als bei warmer Pasta, da die Nudeln beim Ziehen noch etwas nachquellen. Außerdem sollten die Nudeln nach dem Kochen kurz kalt abgeschreckt und sofort mit einem Teil des Olivenöls vermengt werden, um ein Zusammenkleben zu verhindern. Zu wenig Salz in der Vinaigrette ist ein häufiger Fehler: Feta und Oliven bringen zwar Salz mit, die Nudeln selbst brauchen aber eine gut gewürzte Basis.

Nährwerte pro Portion (Basis: 4 P)


Energie580 kcal
Protein18 g
Kohlenhydrate72 g
Fett24 g
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